Samstag, 14. Januar 2017

[REZENSION] Ransom Riggs "Die Bibliothek der besonderen Kinder"


Ransom Riggs
"Die Bibliothek der besonderen Kinder"
Verlag: Knaur
Preis: 14,99 € (Taschenbuch)
            9,99 € (e-Book)
Erscheinungsdatum: 02. November 2016

Lange haben wir dem dritten und Finalen Band der Reihe um die besonderen Kinder entgegen gefiebert. Etwas mehr als 1,5 Jahre nach Übersetzung des zweiten Bandes, kam nun auch passend zur Verfilmung des ersten Teils das Finale endlich in die deutschen Buchläden.

Da es sich hier wie man daran erkennt um eine Fortsetzung handelt, möchte ich gar nicht soviel zum Inhalt erzählen, damit ich niemanden Spoiler.
Nur soviel: es geht um Jacob, der auf Kinder mit besonderen Fähigkeiten stößt, nachdem er die Geschichten seinen Großvaters immer für eben nur Geschichten abgetan hatte. Als sein Großvater stirbt und Jacob all die Geheimnisse hinter diesen Geschichten entdeckt, kommen er und seine neuen Freunde immer mehr in Größe Gefahr und müssen fliehen. Der dritte Band knüpft nahtlos an den zweiten Band an, der fieserweise mit einem Kliffhänger endete.

Wie gesagt waren 1,5 Jahre eine lange Zeit zwischen den Bänden, so dass ich mich ersteinmal wieder damit vertraut machen musste und vorallem nachschauen musste, was denn überhaupt in den Vorgängerteilen passiert ist,... Zum Glück gibt es aber auch am Anfang des Romans immer kleine Erläuterungen was im Band zuvor geschah, so dass es auch der Autor dem Leser ein wenig einfacher machte (wenn auch nicht komplett zumindest ein bisschen, aber wenigstens schien er zu wissen wie es den Lesern zwischen einzelnen Teilen ergeht).
Die Handlung ist durchweg spannend und man entdeckt immer wieder neues. Ich finde es immer wieder erstaunlich wie der Autor es schafft alte Fotos - die natürlich auch hier wieder nicht fehlen durften - mit der Handlung des Buches zu verknüpfen. Es gibt natürlich immer ein paar wenige Bilder wo man denkt, okay das hätte man sich sparen können, aber all diese erstaunlich kurioses und vorallem historisch echten alten Fotos die der Autor und andere Sammler so gefunden haben, sind wirklich erstaunlich und machen immer wieder Spaß und das ganze Lesevergnügen immer wieder zu etwas besonderen. 
Ich hatte an keiner Stelle das Gefühl, das die gesamte Geschichte der besonderen Kinder über die drei Teile hinweg auch nur irgendwie in die Länge gezogen wurde. Es ist und bleibt von Anfang bis Ende einfach nur erstaunlich, magisch, mystisch und spannend.

Ein kleines Manko habe ich allerdings noch. Und das ist die Art der Ausgabe. Der erste Band erschien damals im Pan Verlag, noch in gebundener Form. Anschließend war ich froh, dass der Knaur Verlag diese wunderbare Geschichte fortführt. Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube da wurde der erste Teil auch noch einmal im Taschenbuch heraus gebracht. Der zweite Teil war dann wieder in gebundener Form im Knaur Verlag erschienen. Passte also wunderbar zu meiner Pan-Ausgabe. Jetzt erschien der dritte Teil allerdings nur im Taschenbuch - zusammen mit den beiden anderen teilen die ebenfalls noch einmal im Taschenbuch zeitgleich erschienen. In meinem Regal passt es nun also nicht mehr zusammen, das finde ich sehr schade.

Abgesehen von dem kleinen Ausgabendesaster, ist das ganze aber eine wunderbare Geschichte, die ich nur empfehlen kann. Wer jetzt mit der Reihe startet und vorher nicht kannte hat zum Glück das Glück in einem durchlesen zu können und nicht lange auf die einzelnen Teile warten zu müssen.
Ich bin gespannt ob der Verlag auch das im englischen erschienene zusätzlich "Tales of the peculiar" also die Geschichten der besonderen, die ja auch in den Büchern eine Rolle spielen veröffentlichen wird. Ich würde es mir sehr wünschen !


Danke an den Knaur Verlag für dieses Rezensionsexemplar!

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