Donnerstag, 4. August 2016

[REZENSION] Ilka Tampke "Skin - Das Lied der Kendra"

43 n.Chr. - Das Mädchen Ailia wächst als Findelkind bei dem Stamm der Caer Cal auf. Jeder Stamm trägt seine eigene Tierhaut, das heißt das Totem des Stammes, es steht für die Vorfahren, ihr Land und für den Glauben.
Ailia hat als Findelkind keine Tierhaut, keiner weiß woher sie stammt, und so wird sie zur Außenseiterin. Doch sie besitzt eine besondere Begabung - als die die Römer ins Dorf einmarschieren ist sie es, die versucht ihren Stamm zu retten...



Ilka Tampke
"Skin - Das Lied der Kendra"
Verlag: Penhaligon
Preis: 19,99€ (gebunden)
           15,99€ (eBook)
Erscheinungstermin: 25. April 2016

Ich war wahnsinnig gespannt auf dieses Buch - nicht nur aufgrund des Klappentextes, sondern auch weil es Cover so wunderschön war, musste ich es einfach haben.
Die Idee das ganze Buch in der Zeit 43 n.Chr. spielen zu lassen, ist endlich mal wieder etwas Neues und seltenes. Es ist allerdings kein historischer Roman, mehr ein Fantasy Roman mit historischen Aspekten. Mir hat es sehr gefallen endlich einmal wieder etwas anderes zu lesen.

Ich brauchte zunächst allerdings auch eine weile um mich in das Buch einzufinden, nach einem zweiten Anlauf mit mehr Ruhe und Zeit ist mir das dann auch besser gelungen.
Die ganzen Stämme, ihren Tierhäuten und der Bedeutung muss man erst einmal gerecht werden.

Der schreibstil ist gut, wenn auch stellenweise ein klein wenig holprig.
Man kann sich gut in Ailia hineinversetzen, wächst mit ihr auf, lernt zu lieben und sich zu behaupten. Die Liebesgeschichten darin sind ja meist Bestandteil von Romanen geworden, passen aber hier gut hinein. Ailia wächst daran,... Für ih jedoch fehlte hier jedoch noch etwas.

Die Handlung selber ist immer wieder spannend und scheint sich noch weiter zuzuspitzen, das Ende war genial und ich bin gespannt wie es weiter gehen wird. Das Buch trägt im englischen Original eine 01 als Zusatz, das verspricht eine Fortsetzung dieser Reihe und wir dürfen gespannt sein, was uns da alles erwarten wird. Viel Potential bietet das Buch durchaus, was die kleinen Schwächen dann entschuldigen und somit weiter ausgebaut werden kann.


Danke an den Penhaligon Verlag für dieses Rezensionsexemplar

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