Sonntag, 18. Oktober 2015

[REZENSION] Grady Hendrix "Horrorstör"

Ich hab mal eben ein wenig im neuen Ikea Katalog stöbern wollen... und war ziemlich irritiert... Irgendwas kam mir anders vor... Oh das ist ja gar kein Ikea Katalog...


Grady Hendrix
"Horrorstör"
Verlag: Knaur Verlag
Erscheinungstermin: 01. September 2015
Preis: 16,99 € (broschiert)
          14,99 € (e-Book)

Nein tatsächlich handelt es sich hierbei nicht um den neuen Ikea Katalog, sondern um einen Roman, auch wenn auf den ersten Blick alles danach aussieht. Format und Aufmachung erinnern an einen Möbelkatalog, und wenn man. Ichs genau hinschaut, wird man es auch im ersten Moment tatsächlich dafür halten. Bis man die kleinen Details auf dem Cover und der Rückseite entdeckt, den Titel liest und einem ein Schauer über den Rücken läuft... Ein Möbelhaus in dem es nicht mit rechten Dingen zugeht? Genau das richtige jetzt zu Halloween!

Wir befinden uns in der Geschichte tatsächlich in einem Möbelhaus. Am arbeitet bei ORSK, einem billigen Abklatsch von Ikea und dementsprechend heißen dort auch die Möbel mit minderwertiger Qualität. Amy wurde hierher aus einer anderen Filiale versetzt, doch ihr Vorgesetzter Basil scheint sie nicht leiden zu können und zudem ist sie knapp bei Kasse... So knapp bei Kasse, dass sie auch einwilligt eine Nachtwache mit zu übernehmen, denn in dem Gebäude gehen seltsame Ding nachts vor sich... Die Angestellten bekommen seltsame Hilferufe aufs Handy und das ein oder andere Mal findet man zerstörte Möbelstücke vor, die teils auch noch bestialisch stinken,... Also legen sich Amy, ihre Kollegin Mary-Anne und Basil eine nachts auf die Lauer und gehen Patrouille... Nichts ahnend, dass es sich hierbei nicht um bloße Randalierer handelt, die sich kurz vor ladenschliessung in einem Schrank versteckt hielten, sondern dass es tatsächlich spukt und der Laden auf einem gefährlichem Gelände errichtet wurde...

Mehr möchte ich nicht verraten, die Geschichte verspricht so einiges und kann es auch halten.

Zusammen mit den Illustartionen im inneren, deren harmlose Möbel immer weiter ja regelrecht mutieren und eher Folterinstrumenten gleichen, schreitet auch die Geschichte voran und wird immer unheimlicher. Tatsächlich weiß die Geschichte mit wenigen Horrorelementen zu gruseln und einem einen Schauer über den Rücken zu jagen... Auf dem Cover steht Thriller, und das ist es auch, ein Thriller mit leichten Horrorelementen, also durchaus für etwas leichtere Gemüter, die nicht auf starken Horror stehen sehr gut geeignet.
Sowohl aufgrund der Geschichte als auch der Aufmachung macht es sehr viel Spaß dieses Buch hinlegen und nicht mehr aus der Hand zu legen, nur ob man es tatsächlich nachts in einem Rutsch lesen sollte, sollte man sich doch besser nochmal überlegen ;)

Ein wirkliches nicht nur rein optisches Highlight, perfekt zu Halloween! Zugreifen und lesen!


Danke an den Knaur-Verlag für dieses Rezensionsexemplar!




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