Samstag, 4. Juli 2015

[REZENSION] Paula Hawkins "Girl on the Train"


Paula Hawkins
"Girl on the Train"
Verlag: blanvalet
Erscheinungstermin: 15.06.2015
Preis: 12,99 € (Broschiert)
            9,99 € (E-Book)

Rachel fährt jeden Tag mit der Bahn an eine, Haus vorbei. Jedes Mal wenn die Bahn an dieser Stelle halten muss, sieht sie das wunderschöne Haus und das Pärchen, das dort wohnt und ohne sie zu kennen stellt sie sich deren perfektes Leben vor, gibt ihnen insgeheim perfekt passende Namen, doch dann wird eines Tages die junge Frau vermisst und Rachel ist die Einzige, die etwas zuvor zufällig iim Garten bei einem der Stops des Zuges gesehen haben könnte... Doch kann sie ihren Erinnerungen glauben? Denn Rachel ist seit der Trennung von ihrem Mann Alkoholikerin und hat immer wieder gedächnisverluste und weiß auch nicht ob das alles auch wahr oder nur eingebildet sein kann... Und auch das Leben der vermissten Frau erscheint plötzlich nicht so perfekt wie sie es sich vorgestellt hat...

Vorweg gesagt, habe ich mich sehr auf dieses Buch gefreut nachdem es schon lange vorab so angepriesen wurde und in England als der Erfolg verkündet wurde. Das Buch war tatsächlich richtig gut, doch teilweise auch nicht das was ich erwartet oder mir vorgestellt habe...es gab ein paar kleine Längen, doch auch wieder rasend spannende Momente.
Durch die verschiedenen Perspektiven und Zeitspannen die immer wieder abschnittsweise wechseln erhält man viele Einblicke doch genauso wieder Fragen, die sich aufwerfen. Die Autorin hat es geschafft an vielen Stellen, an denen man sich erst sicher war, einen wieder neu zum nachdenken zu bewegen. Doch irgendwann noch vor Ende des Buches schlich sich dann doch ein Verdacht bei mir ein, der sich bestätigte (und zwar versteckt und doch gleichzeitig ziemlich klar war, las man all die Andeutungen genau). Zudem gab es interessante Verwicklungen und Bekanntschaften der Charakter untereinander, aber sie waren mir nicht alle wirklich sympathisch, genauso wie ich so manche Handlungej und Beweggründe von Rachel wohl nie verstehen werde (z.B. die Termine beim Psychater). 

Die Gefühlswelten sind allerdings sehr realistisch beschrieben, so realistisch, dass man gerade aufgrund eines ganz bestimmten Babys eine enorme Gönsehaut bekommt und das nun wirklich harter Tobak ist...

Alles in allem ein interessantes Buch und guter Psychothriller, wenn auch mit wenigen Schwächen


Vielen Dank an den blanvalet-Verlag für dieses Rezensionsexemplar !

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