Montag, 18. Mai 2015

[REZENSION] Lance Rubin "Bin mal kurz tot"



Lance Rubin
"Ich bin mal kurz tot"
Preis: 16,99 € (Taschenbuch)
          11,99 € (e-Book)
Erscheinungstermin: 11. Mai 2015
          
Eine aberwitzige Geschichte, um ein doch ernstes Thema, so kann man das Buch wohl am besten beschreiben.

Wir erleben den 17-jährigem Denton Little an seinen letzten beiden Tagen im Leben. Dank einer fortgeschrittenen Technik wird jedem Mensch bereits ab seiner Geburt sein genauer Todestag ermittelt. Denton Little ist einer derjenigen wenigen Menschen, die schon früh im Leben sterben werden, sein bester Freund Paolo teilt dieses Schicksal. Am nächsten Tag wird es soweit sein, die Woche vor seinem Tod sind dazu da traditionell zu feiern und Abschied zu nehmen, inkl. eigener Beisetzungszeremonie bei der er selber anwesend ist... Was nicht geplant war, war dass Denton betrunken am Tag seiner Zeremonie aufwacht, sich ein seltsamer blauer Fleck entwickelt und einfach nur alles total schräg und schief abläuft...

Was würde man tun, wenn man sein eigenes Todesdatum kennt? Denton will groß abtreten...

Die Seiten fliegen nur dahin, der Autor schafft es trotz des ernstem Themas die ganze Geschichte extrem lustig zu erzählen, dass man einfach nur lachen muss. Das liegt nicht nur an Denton und was ihm passiert, sondern auch an seinen Freunden und einigen Wortgefechten.
Und dann ist da noch dieser mysteriöse Fleck... wird er daran sterben? Warum scheint dieser gar zu leben? 

Ja es ist eigentlich ein sensibles Thema und nur kurz kommt immer wieder mal eine Spur Melancholie durch, aber es überwiegt der humorvolle Teil. Es geht um das Leben, nicht um den Tod. Mag sein, dass einigen auf diese Art eine Geschichte nicht gefallen mag, ich fand sie jedoch großartig. Man muss sich bewusst sein, dass es sich hierbei um schwarzenn Humor handelt.
Nachdem ich einige begeisterte Empfehlungen, auch schon direkt im Buchladen bekommen hatte, und schon vorher gehört habe wie witzig dieses Buch sein soll, könnte ich nicht lange drum herum gehen. Es hat sich wirklich gelohnt. Denn ganz ehrlich, normalerweise lacht man nie auf Beerdigungen oder den Tod von jemanden... Hier kann man einfach nicht anders als zu schmunzeln und laut loszulachen.

Ein einziges Manko sind die Ereignisse am Ende, die ein wenig verwirren und nicht ganz ins große Ganze zu passen scheinen, aber wer weiß was sich der Autor dabei gedacht hat. 

Dies ist das Debüt des Autors und ich hoffe es werden noch viele weitere Romane dieser Art folgen. Der Humor ist großartig und ich möchte gerne noch mehr davon lesen...




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