Dienstag, 6. Januar 2015

[REZENSION] Ulrike Schweikert "Hinter den Spiegeln"

Hinter den Spiegeln der Wiener High Society verbirgt sich so einiges...


Ulrike Schweikert
"Hinter den Spiegeln -Das Wiener Vermächtnis"

Verlag: Mira Taschenbuch
Preis: €19,99
Erscheinungstermin: 10. Oktober 2014


Wien im Jahre 1892. Die junge Komtess Luise von Waldenberg verliert nach einem Reitunfall ihr Gedächnis. Von da an ändert sich einiges und auch ihre Umgebung kommt ihr seltsam vor. Nicht nur das Gehabe das Adels an sich, sondern auch so einiges in ihrer eigenen Familie. Plötzlich sind da Geheimnisse und falsches Verhalten... Wird da etwas Verschwiegen ? 
Und in dieser Zeit kommt sie auch einem jungen Zuckerbäcker weit unter ihres Standes näher.


Nun ja... Ich war hingerissen vom Cover, das wirklich mit den Schnörkeln und der goldenen Aufmachung zusammen mit der Spiegelfolie im Zentrum sehr ansprechend aussieht. Auch der Klappentext Klang interessant, zudem einen historischen Roman im alten Wien zu lesen verlockend.

Das Buch fing auch gut an, das was man sich so vorgestellt hat. 
Doch je weiter die Geschichte fortschreitet, umso weniger gefallen hatte ich daran gefunden. Die Handlzng empfinde ich als zu wenig voranschreitend. Es zog sich ziemlich dahin, denn das ganze wurde immer wieder von zahlreichen gesellschaftlichen Anlässen umrahmt. Hier verliert man schnell den Überblick über zahlreiche Adelige Familienhäuser, die auch für den Rest der Geschichte nicht weiter groß von Bedeutung waren (selbst mehr oder weniger ihre Verlobung).Dann gibt es nebenbei noch zahlreiche Nebenschauplätze über das Leben der Bediensteten, kurz ohne Detail und größtenteils Frage ich mich noch immer nach dem großen Zusammenhang zur Hauptgeschichte,
Einzig die zarte Liebe zum Bäckersjungen und die gemeinsane Schokoladenherstellung hatte ja durchaus etwas leicht romantisches und schönes zu lesen. Das Motiv ist nichts neues - Schokolade ist verführerisch und beim lesen würde man gerne kosten. Das große Drama am Ende war irgendwann vorhersehbar und kein großes Finale wie man es anfangs mit der Heimlichtuerei und Geheimnissen um den Unfall hätte erwarten können. Am Ende ist's doch wieder die oberflächliche Gesellschaft in mehrerlei Hinsicht.

Mehr mag ich nicht drauf eingehen um nicht zu spoilern. Kurzum hatte ich mir mehr erhofft.

Danke an Blogg dein Buch und den Mira Taschenbuch Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

Und wie immer in diesem Fall gilt, wer sich für mehr interessiert, der schaut doch gerne auf der Homepage des Verlages einmal vorbei.
http://www.mira-taschenbuch.de/

Oder aber ihr wollt euch selbst überzeugen und euch eine eigene Meinung bilden, dann könnt ihr das Buch direkt beim Verlag hier erhalten:
 http://www.mira-taschenbuch.de/neu-im-november-2014/liebe/hinter-den-spiegeln-das-wiener-vermaechtnis/

Und zuletzt findet ihr den Weg zu Blogg dein Buch genau hierüber:
http://www.bloggdeinbuch.de

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