Sonntag, 7. September 2014

[REZENSION] M.J. Arlidge "Eene Meene - Einer lebt, einer stirbt"

Eene Meene muh ... und raus bist DU !!!


M.J. Arlidge
"Eene meene - einer lebt, einer stirbt"
Verlag: rororo
Preis: €9,99
Erscheinungstermin: 02. Mai 2014

2 Geiseln. Eine Kugel. Nur einer kommt lebend heraus.
Ein Serientäter entführt Paare, Freundinnen, Geschäftspartner, Mutter und Tochter, scheinbar wahllos. Alle werden sie zusammen entführt und an einen Ort gebracht aus dem es kein entkommen gibt. Nur eins kann einen von ihnen retten, eine Kugel, nur ein Schuss. Wenn man den anderen tötet ist man frei. Nach tagelanger Hölle ohne Nahrung, würde man dann soweit gegen und seinen Partner töten ?
Die Überlebenden Opfer sind verstört - während Detectiv Helen Grace sich um die einen Überlebenden Opfer kümmert, hat der Täter schon die nächsten zwei. Ein Wettlauf gegen die Zeit und wenigen Anhaltspunkten.

Die Idee dieses Thrillers ist sehr spannend. Beim ersten Opferpaar hängt man direkt mit drin, fiebert mit, leidet mit. Das Szenario und der Ort ist spannend inszeniert. Die Überlebenden Opfer glaubhaft dargestellt. 
Leider gewinnt gerade diese Idee im laufe mehrerer sich wiederholenden Szenarien dann doch ein wenig an Spannung. Das Paar ist ein anderes und auch der Ort - doch man weiß, nur einer wird überleben in dem er den anderen erschießt.
Auch die Hintergrundgeschichte der Polizistin bleibt vage, eine Nebenhandlung, die nicht ganz aufgedeckt wird und wohl noch Raum für einen weiteren Ermittlungsroman geben könnte. 

Dennoch hat mich das Buch sehr gut unterhalten, die leichten Schwächen sind zu vernachlässigen. Ein Thriller der spannend ist und das sollte er ja auch sein.

Ich bin gespannt was noch aus der Feder des Autors kommen wird.



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