Sonntag, 7. September 2014

[REZENSION] Fredrik Backman "Ein Mann namens Ove"

Ein weiterer herzlicher und skurriler Roman aus Schweden.


Fredrik Backman
"Ein Mann namens Ove"
Verlag: FISCHER Krüger
Preis: € 18,99
Erscheinungstermin: 21. August 2014

Ove lebt in einem kleinen Ort in Schweden. Und Ove ist penibel was die Einhaltung von Regeln in der Nachbarschaft angeht. Tag für Tag zieht er auf Patrouille, überprüft Müll, Falschparker und das fahren in den Strassen. Dann zieht nebenan eine neue Familie ein - und treibt ihn in den Wahnsinn und hält ihn davon ab, was er eigentlich tun wollte...
Seit er vorzeitig in Rente geschickt wurde und seine Frau Sonja starb, will er nichts weiter als zu ihr und zu sterben. Vorher hat er noch alles genau geregelt, doch nicht mal in Ruhe sterben kann man nun... Unglaublich... 

Oves Geschichte ist skurril, verrückt aber zugleich auch liebenswert und herzzerreißend. Man ärgert sich über ihn, so einen übereifrigen griesgrämigen Nachbarn will doch niemand. man lacht über ihn, aber auch mit ihm. Und dann fühlt man wiederum mit ihm und verdrückt ein Tränchen.

Eine wunderschöne Geschichte über das Leben, Trauer und Verlust, aber auch Hoffnung, Freundschaft und jede Menge Gefühl.

So langsam fange ich an zu Glauben, dass so einige schwedische Meisterautoren noch entdeckt werden müssen.
Wer die Romane von Jonas Jonasson (Der Hundertjährige der aus dem Febater stieg und verschwand) und vorallem herzliche Geschichten wie "Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry (Rachel Joyce) liebte, der wird auch Ove lieben.

Absolute Empfehlung !


Danke an das vorablesen-Team und die Fischerverlage für dieses Rezensionsexemplar !


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