Sonntag, 10. November 2013

[REZENSION] Martin Krist "Drecksspiel"

Blutig, spannend, vielschichtig und aus verschiedenen Blickwinkeln geht es in diesem Buch dreckig zu...


Martin Krist 
"Drecksspiel"
Verlag: Ullstein
Preis: € 9.99
Erscheinungsdatum: 11. Oktober 2013

Hannah freut sich auf ein Wochenende mit ihrem Mann Philip, doch plötzlich findet sie sich in einem Alptraum wieder, gefesselt an einem Stuhl und ihrem Peiniger ausgeliefert... Bitte lass ihn noch nicht ihr Vaby gefunden haben ! ... Toni Risse, Polizist, hat eine Affäre mit einer Prostituierten. Als sie sich nach einem letzten Streit eines Abends trennen, findet man ihre blutig und brutal hingerichtete Leiche... Es ist an ihm zu ermitteln - und gleichzeitig zu verhindern, dass er in Verdacht Gerät. Die Affäre ist geheim und seine Fingerabdrücke und Beweise überall... David Gross, Privatermittler wird herangezogen das verschwinden eines Mädchens aufzuklären... Dabei stößt er allerdings noch auf etwas anderes... 

Viele kleine Geschichten, viele brutale Ereignisse,... Ein wahres Drecksspiel... Wie führt das ganze zusammen ? Was haben die Personen miteinander zu tun ?

Der Autor hat sich ein spannendes Geflecht aus verschiedenen Szenen und Personen ausgedacht. Es ist spannend zu verfolgen wie sich das große ganze am Ende zusammenfügen wird... Doch ist es zu Anfang auch dieses Geflecht, das man ersteinmal begreifen muss... Die Vielzahl an Personen ist im erstenMoment  verwirrend und ich brauchte eine gute Ecke des Buches um alles genau auseinander halten zu können. Denn neben den oben genannten Hauptcharacteren erscheinen noch weitere für den Lauf der Geschichte bedeutende Personen... Dennoch macht es um Lauf der Geschichte immer wieder Klick im Kopf wenn ein weiteres Puzzleteil einrastet. Bestimmt nicht einfach alles zu verflechten und wirklich gut gelungen. 
Der Spannungsbogen wird weiter aufrecht erhalten, man springt zwischen den einzelnen Protagonisten immer wieder hin u d her... Nur an einigen Stellen hätte man sich das aufrechterhalten des Spannungsbogen  auch späten können, wenn man sich doch wieder auf die nächsten Personen konzentrieren muss.

Im großen und ganzen eine tolle und spannende Geschichte, könnte mich jedoch vllt aufgrund der Personenzahl nicht ganz so Fesseln wie der Vorgänger "Die Mädchenwiese"... Wobei die beiden kaum zu vergleichen sind... Dies Buch ist wirklich anders... Und auch brutaler und blutiger. Schon die ersten Seiten sollte man am besten einen Eimer unters Buch halten;) ... Stellenweise deutlich beschrieben,...

Störend waren so kleine Details wie das ständige Flüchen ( das nächste mal führe ich strichliste" und der Klingelton von David Gross... Okay Kleinigkeiten, aber welche die ein wenig zu häufig vorkamen... 

Interessant sei hier auch die Umsetzung einer vorangegangenen Aktion zu erwähnen, in der man als Keser eine Rolle in dem Buch gewinnen könnte. Wer das weißt sucht danach. Oder schaut aufMartin  Krists Homepage. Der Bösewicht wurde hier umgesetzt und scheint dem Interview zufolge wirklich gut getroffen zu sein ;) ... Wer möchte nicht mal die Rolle in einem Buch spielen ?

Ein sehr gutes Mittelfeld, dennoch freu ich mich jetzt schon auf den nächsten Roman des Autors. 

Vielen Dank an den Autor Martin Krist und den Ullstein Verlag für dieses Rezensionsexemplar 

Kommentare:

  1. Mir geht es da ähnlich wie dir. Ich bin jetzt auf S. 121 und es geht sehr schleppend vorwärts, weil das für mich zu viele Namen sind.
    LG
    Yvonne

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  2. Interessant dass es die genauso geht.

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