Sonntag, 17. März 2013

[REZENSION] Franka Frederik "Fucking Fulda"

In Zeiten von "Shades of Grey" boomt der Buchmarkt mit erotischer Literatur... Dabei ist es ein schmaler Grat zwischen Literatur hin zum Porno... Dieses Buch ist dann wohl eindeutig über den schmalen Grat hinaus...

Franka Frederik
"Fucking Fulda"

Verlag: Ullstein
Preis:    € 8.99
Erscheindungstermin: 08.März 2013


Nicole ist Lokführerin und quer durch Deutschland unterwegs. Sie ist verheiratet und hat zwei kleine Kinder, aber dennoch ist sie nicht glücklich, was das Liebes- oder sagen wir besser Sexleben in ihrer Ehe angeht.
So hat sie in jeder Stadt durch die sie ihr Dienstplan führt einen Liebhaber oder sucht sich abends spontan einen. Ein Streckennetz der Tour de Sex quer durch Deutschland - ohne schlechtes Gewissen, aber mit viel Lust...
Mal gibt sie den Ton an bei einem jungen Lehrling, mal spielt sie die unterwürfige, mal das Dienstmädchen für einen alten Mann, mal dies mal das, wie es ihr oder ihren Gespielen gerade gefällt...

Handlung ?! Tiefgründige Handlung Fehlanzeige... in fast jedem Kapitel geht es nur um das Eine und das derb, direkt und ausführlich... eher Porno als Literatur.
Die Handlung drumrum verkümmert auf ein Minimum, gäbe doch sicherlich einiges aus dem Leben und der Ehe nochmal was zu erzählen. Die Szenen zwischen den sexuellen Akten werden lediglich mehr notdürfig als recht mit der Beschreibung von Ankünften in den Hotels oder langen Lokbeschreibungen und dergleichen ausgefüllt... gääääääähn... da freut man sich ja eher, wenn es wieder zur Sache geht... auch wenn man davon auch schnell genervt ist...

Immerhin hatte das Buch nur knapp über 200 Seiten, ist also schnell weggelesen und nur für Liebhaber solcher Literatur wirklich geeignet... Wer Bücher wie Shades of grey sucht, der ist mit anderen besser bedient, die haben immerhin noch Handlung und können sich Literatur nennen.

Die Geschichte in diesem Buch basiert übrigens auf eine wahre Person, die die Autorin getroffen hat und sie somit zu der Geschichte inspirierte... Nun gut, meinetwegen... Ich frag mich allerdings welche Autorin sich hinter dem Pseudonym versteckt. Angeblich eine bekannte Autorin, wo ich hoffe dass die anderen Bücher wirklich besser sind und auch der Schreibstil schöner...



Nichts für mich, ich bin froh, dass es nur ein Rezensionsexemplar war, sorry, es klang anfangs interessanter... ich bin froh kein Geld dafür ausgegeben zu haben... das war aber auch fast zu erwarten, nur die Punktzahl ging somit doch nochmal in den Keller, man hätte sicherlich mehr draus machen können...

Dennoch danke an das Vorablesen-Team und den Ullstein-Verlag f´ür dieses Rezensionsexemplar

1 Kommentar:

  1. Ich fand das Buch auch gruselig und hadere noch mit mir ob ich meine Rezi wirklich auf meinem Blog veröffentlichen soll ;)
    LG
    Cora

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