Sonntag, 29. Juli 2012

[ REZENSION ] Swantje Berndt "Das Biest in ihm"

Ich hab mir mehr von dem Buch versprochen, als ich die vielen positiven Rezensionen las,... doch für mich war dieses Buch wirklich nichts und hat mich doch sehr enttäuscht, dass ichs tatsächlich nicht ganz durchgehalten habe und abgebrochen habe...
Trotzdem schreibe ich eine Rezension um meinen Eindruck vom Buch zu posten

Swantje Berndt
"Das Biest in ihm"

Verlag : Sieben Verlag
Preis :    € 16,50

Erscheinungsdatum : Juli 2012




Vincent verwandelt sich in ein Biest, wenn er Hunger verspürt oder die Lust zu einer Frau ihn überwältigt. Damit er nicht erkannt wird und nicht zum Mörder wird, flieht er.
Seit knapp zwei Jahren wohnt er mit Paul zusammen in einer WG. Paul weiß dank einer schrecklichen Nacht, was Vincent ist, doch hält er zu ihm - so wiederlich er es auch findet.
Dann lernt Vincent eines Tages Nina kennen und verliebt sich in sie. Und auch Nina geht Vincent nicht aus dem Kopf.
Was Vincent nicht weiß, Nina ist mit seiner Biestseite nur zu vertraut, hat sie doch selber Brüder die sich verwandeln... schließlich sind die es mit Nina, die ihn auf den richtigen Weg bringen wollen. Im lehren wollen sich zu kontrollieren, denn als Einzelgänger wird er nicht überleben... oder DARF er nicht überleben, so ist das ungeschriebene Gesetz. Denn Einzelgänger sind eine Gefahr...
... und zur Zeit treibt sich ein Einzelgänger herum und mordert ... wer ist es ? Ist es Vincent, da er sich nicht daran erinnern kann, wenn er sich verwandelt und in Blut aufwacht ? Oder treibt noch ein anderer sein Unwesen ? Kann Nina ihm helfen das Biest in ihm zu kontrollieren ?

Das erste Kapitel klang so amüsant, die Wortwechsel zwischen Paul und Vincent "Da ist was im Keller, mach es weg"... ja das sind ja "nur" die Überreste von Pauls letzter Mahlzeit... hatten meinen Humor getroffen. Die Geschichte klang interessant und ich versprach mir eine lustige unterhaltsame Romancelektüre. Mal wieder was anderes...
Doch irgendwann gingen mir die derben Wortwechsel auf die Nerven. Sie erscheinen mir recht oberflächlich und teilweise nicht nur unangemessen doppeldeutig oder einfach unhöflich so als Bruder mit der Schwester zu reden... hallo ? Die verkaufen ihre Schwester teiweise wie eine Hure... naja sein wir mal nicht so hartm sie wollen ja "nur" Vincents bestes... naja...
Naja und Nina tut auch nichts besseres als sich sofort Vincent um den Hals zu werfen, ihm die Zunge in den Hals zu stecken und eindeutige Aussagen zu machen... nicht meins...
Irgendwann wiederholten sich auch die Szenen und ich war noch mehr genervt, zumal ich dank der vielen auftretenden Personen auch irgendwann nicht mehr wusste, wer wohin gehört und die einzelnen Handlungsstränge doch verwirrend waren und ich nicht wusste worauf es hinauslief...

Aufgrund vieler positiver Rezensionen hab ich zu dem Buch gegriffen und bin nun ziemlich enttäuscht. Der Preis von € 16,50 ist nun recht happig und bereue es die ausgegeben zu haben.

Kurzum, das Buch hätte eigentlich mehr potenzial gehabt...






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