Mittwoch, 13. Juni 2012

[ REZENSION ] Dawn French "Irgendwas geht immer"

Der ganz normale Wahnsinn in einer Familie, lustig und locker erzählt... einfach mal für zwischendurch um dem eigenen Familienwahnsinn zu entfliehen und zu denken, ach  gut dass es bei mir nicht ganz so schlimm ist ? *gg* wer weiß... auf jedenfall eine unterhaltsame Lekture.

Dawn French
"Irgendwas geht immer"

Verlag : Ullstein
Preis :    € 9,99

Erscheinungsdatum :   08. Juni 2012




In diesem Buch herrscht der reinste Familienwahnsinn.
Dora, 17 jahe steht kurz vor ihren 18 Geburtstag und steckt noch mitten in der Pubertät und benimmt sich auch demnach. Facebook und Aussehen ist alles in ihrem Leben, Schule und nervige Eltern können ihr gestohlen bleiben... und Bewerbungen schreiben für Colleges ? Wozu ? Sie wird eh eine große Sängerin... natürlich nervt es sie total an, dass ihre Mutter ständig alles besser weiß und ja so gar nicht recht hat...
Peter, 16 Jahre, will nur noch Oscar genannt werden, denn er hält sich für die Reinkarnation von Oscar Wilde. Sein Kleidungsstil und Verhalten dementsprechend hochgestochen und völlig aus der Reihe tanzend... und dann ist da doch die Familie, ja die ganze Umwelt, die nicht genug Esprit und Charme verfügt... bis er sich auch noch verliebt...
Und dann ist da Mo, die Mutter, die versucht den ganzen Wahnsinn zu managen. Ihr Mann hält sich lieber aus allem raus und verzieht sich zum Arbeiten an den Computer. Mo ist Kinderpsychologin... eine Ironie, wenn die eigenen Kinder ihr auf der Nase rumtanzen und sie versucht ihr Buch zu schreiben "Handbuch für Teenager"... und dann kommt auch noch der neue Praktikant Noel in ihre Praxis und ihr Leben...
... und am Ende müssen sie doch alle zusammenhalten wie eine Familie.


Das Buch sprüht vor Wortwitz, lässt aber gegen Ende ein wenig nach und wird ernster, ja vllt werden auch die Kinder ein wenig erwachsener.
Aber ansonsten finden wir hier eine Geschichte voller Komik und Witz, geschrieben in Tagebuchform lesen wir aus Sicht der einzelnen Personen wie sie einzele Situationen erleben, ob die vernünftige Mutter oder die überdrehten Teenager, die ihre Ansicht für richtiger halten. Dabei muss man einfach nur lachen und an seine eigene übertriebenen Teenagerjahre zurückdenken... oder vllt ein anderer an seine Kinder...

Die Autorin Dawn French ist von Beruf her Komikerin und Schauspielerin, vorallem in England bekannt aus der britischen Comedy-Serie "French & Saunders"... und das merkt man ihrem Buch an.
Nichtsdestotrotz hatte ich beim lesen zwar spaßige Unterhaltung, jedoch fragt man sich unweigerlich wann eigentlich nun der Punkt kommt, zu dem die ganze Geschichte hinausläuft. Lange Zeit so empfinde ich plätscherte die Story vor sich hin... und am Ende ist alles doch nur halb so dramatisch und umfangreich, wie man sich das vom Klappentext her vorstellen würde.
Eine eher leichte Lektüre für zwischendurch ohne große Ansprüche, aber mit witziger Unterhaltung.



Das Buch ist außerdem noch ganz schön aufgemacht. Wieder hat der Verlag sich was einfallen lassen und hat das Cover auch am Buchschnitt fortführen lassen, ich mag solche Buchaufwertungen total.
Ansonsten ist das Cover schlicht aber ganz gut.

Weiterzuempfehlen an alle, die einfach mal abschalten und was seichtes lesen wollen.
Gutes Mittelmaß von 3 Punkten für eine unterhaltsame, aber nicht herausragende Geschichte.


Vielen Dank an das Vorablesen-Team und den Ullstein-Verlag für dieses Rezensionsexemplar



1 Kommentar:

  1. Halli Hallo :)

    Hab deinen Blog über vorablesen entdeckt und bin gleich mal Leserin geworden! :)

    LG Steffi
    http://steffisbookcase.blogspot.de/

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