Montag, 9. April 2012

[ REZENSION ] Jessica Warman "Manche Mädchen müssen sterben"

Eine tief ergreifende Geschichte um zwei junge Menschen, die den Tod fanden und deren Leben und Tod miteinander verknüpft zu sein schienen...

Jessica Warman
"Manche Mädchen müssen sterben"

Verlag: Penhaligon
Preis : € 14,99

Erscheinungsdatum: 9. Januar 2012


In einer durchgefeierten Nacht wacht Elizabeth "Liz" Valcair von einem klopfenden Geräusch auf. Es war die Nacht ihrer Geburtstagsparty, zu ihrem 18. Geburtstag, auf dem Boot ihrer Eltern. Alles schlafen noch, es ist mitten in der Nacht. Liz traut sich nicht allein raus, bekommt die anderen aber nicht geweckt, sie schleicht nach draußen um dem klopfenden Geräusch gegen die Bootswand auf den Grund zu gehen... was sie sieht erschüttert sie bis ins Mark... was da im Wasser treibt ist eine Leicht, die Schuhe haben sie verfangen und klopfen beständig gegen die Bootswand... doch das allein erschüttert sie nich... wen sie da sieht. Die Leiche im Wasser ist sie !

Liz ist noch immer als Geist auf der Erde, wandelt zwischen den Lebenden und kann sich an nichts erinnern. Verzweifelt... doch sie ist nich alleine. Da steht auf einmal ein Junge. Alex, der ebenfalls vor einem Jahr bei einem Autounfall ums Leben kam und noch immer seinem Tod auf die Spur zu kommen versucht. Und es scheint als ob die beiden zusammen der Sache auf den Grund gehen müssen, dass ihre Leben und ihr Tod miteinander verknüpft waren... und das obwohl die beiden nicht befreundet waren. Nein Liz war eher die abweisende, zickige, reiche und verwöhnte beliebte Schülerin, während Alex ein außenseiter war aus armer Familie und doch müssen sie nun miteinander auskommen.

Nach und nach kommen Erinnerungsfetzen wieder und das Geheimnis ihrer beiden Tode wird stück für Stück gelüftet... und fördert beängstigende Details zutage...

Der Schreibstil der Autorin gefällt mir gut, die Geschichte lässt sich zügig lesen, das ganze ist aus der Perspektive von Liz, als Ich-Erzählerin erzählt.

Die Story an sich mag vllt nicht ganz neu sein, ein totes Mädchen, das noch immer als Geist auf Erden wandelt und heruasfinden muss wieso sie gestorben ist um ihre Ruhe zu finden... doch die Geschichte ist unglaublich gefühlvoll und fast schon sanft erzählt.
Man fühlt mit Liz mit, am Ende tief ergriffen.

Man ahnt zwar die ganze Zeit, dass es sich bei Liz um einen Mord handeln könnte, doch so richtig greifen, wer dafür verantwortlich ist, lässt es sich nicht, eine dumpfe ahnung, die sich dann genau wie mit dem Tod von Alex schon knapp 100 Seiten vor Ende nach und nach verdeutlicht, bis das Ende dann alles auflöst. Es gibt der ganzen geschichte aber keinen Abbruch, denn es passiert noch immer einiges drumherum...
Zuletzt sitzt man da mit einem schalen Gefühl, war einem Liz doch einerseits unsympathisch und andererseits beginnt man zu begreifen wieso sie so geworden ist und das sie nicht wirklich die abweisende und unnahbare ist, sondern Probleme hatte.
Und zuletzt fühlt man nur noch mit Liz, blättert die Seiten um und ist tief ergriffen von ihrem Tod.

1 Kommentar:

  1. Schöne Rezension! Die macht Lust das Buch zu lesen. Ich fürchte, meine Wunschliste wächst um ein Buch ;)
    LG
    Yvonne

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